Liebe, Mut, Lebendigkeit

Eine Erkundungsreise für Männer und Frauen auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation

mit

Gerhard Rothhaupt,  Monika Flörchinger, Klaus-Peter Kilmer-Kirsch und Dolores Richter
6. bis 9. April 2012 in Niederkaufungen bei Kassel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was wäre möglich, wenn Männer und Frauen

  • angstfrei aufeinander zugehen könnten?
  • sich vertrauensvoll begegnen könnten, jenseits der (jahrtausend) alten Prägungen?
  • zusammenkommen, ohne Bilder von Tätern und Opfern?

Wir möchten mit euch auf eine Entdeckungsreise gehen und gemeinsam erforschen, wie wir uns als Frauen und Männer wechselseitig in einer Weise begegnen und unterstützen können, die jenseits dessen liegt, was wir bisher gelebt/gekannt haben.

Unsere bekannten Strategien funktionieren nicht so, wie wir es uns wünschen, doch was hält uns eigentlich davon ab, neue Wege zu gehen?
Welche Begrenzungen und Vorstellungen halten uns noch im Alten fest, möglicherweise, ohne uns dessen bewusst zu sein?
Was könnte authentisches FrauSein, authentisches MannSein bedeuten, jenseits der alten Konditionierungen?
Und wie deutlich können wir die Neugier und die Sehnsucht in uns spüren, wohin will sie uns ziehen?

Vertrauensvolle Räume und ehrliche Begegnungen mit uns selbst und untereinander werden uns darin unterstützen, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Wir forschen gemeinsam und getrennt, achtsam und spontan, wild und zart.

Gewaltfreie Kommunikation und mehr

Wichtige Grundlage unserer Arbeit ist die Gewaltfreie Kommunikation, die Tage stellen aber kein klassisches GFK-Seminar dar. Auf der Basis der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation wollen wir methodisch einen deutlich weiteren Bogen spannen als in unseren sonstigen Seminaren. GFK, FORUM und weitere Methoden werden uns unterstützen, zu dem vorzudringen, was wirklich ist - nicht zuletzt zur Freude! Körperarbeit, Bewegung, Tanzen, Massagen und Rituale können Bestandteil des Seminars sein. Es wird gemeinsame Einheiten ebenso geben wie Männer- und Frauenräume, Arbeiten in der großen Gruppe und Besinnungszeiten für jeden individuell. Das genaue Programm baut auf auf den Wünschen und Bedürfnissen der TeilnehmerInnen und unseren Erfahrungen.

 „Liebe geben … heißt [nicht], es dem anderen recht zu machen. Liebe geben heißt, den eigenen inneren Impulsen und dem eigenen Herzen zu vertrauen und dann dem Partner, der empfängt, die Freiheit zu lassen alles zu fühlen, was er oder sie dabei fühlt." (aus: Saleem Riek,: Leben, Lieben und Nicht-Wissen).

 

 

 

 

 

 

Ort, Zeit

Ostern 2012

Beginn Fr. 6.4. 2012 18:30 mit dem Abendessen. Ende Mo. 9.4.2012 mit dem Mittagessen.

In der Kommune Niederkaufungen bei Kassel.

 

Seminargebühr

Nachdem wir bei unserem ersten Seminar im ZEGG das Seminar auf Basis der Schenkökonomie angeboten haben, möchten wir für Ostern einen gestaffelten Teilnahmebeitrag erheben. Er liegt bei 300 - 360 Euro. Die Anmeldung läuft direkt über Niederkaufungen. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Staffelmodell und zu den Kosten für Übernachtung und Verpflegung.

Anmeldung

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Informationen zum

Zegg

Kommune Niederkaufungen

Monika und Klaus

Dolores Richter

 

 

Gerhard Rothhaupt

Zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC). "Ich merke immer wieder und immer mehr, wie sehr ich mich dem eigentlichen Lieben aus Angst verschließe, wie ich unbewusst die Sicherheit der Lebendigkeit vorziehe und wie groß meine Sehnsucht ist, ganz da zu sein als Mann, als Mensch in Begegnung mit all dem, was wirklich ist. Und ich merke wie ich mich öffne je mehr ich mich einlasse und den Themen stelle ohne Opfer- und Schuldgedanken. Dieses Seminar ist für mich ein weiterer Schritt auf diesem Weg." Mehr zu meiner Person gibt es hier.

 

Monika Flörchinger

Klaus Kilmer-Kirsch

Dolores Richter

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 Kleine Texte zu Liebe und Partnerschaft

Hier haben wir einige kurze Texte zum Thema Liebe und Partnerschaft zusammengestellt, die uns selbst inspirieren und so vielleicht einen Eindruck geben von dem, was wir mit dem Thema verbinden.

 

„Wir leben in einer Welt der Intimität. Wir sind so intim miteinander verbunden, dass jede Art von Austausch zwischen uns immer mit dem ganzen Wesen geschieht. Das ganze Wesen wird berührt und durchströmt vom Wesen des anderen und geht verwandelt aus dieser Begegnung hervor. Es ist ein Tanz, ein sehr lebendiger Tanz, den wir miteinander tanzen – ein anmutiges Spiel, ähnlich wie der Tanz des Windes in den Blättern eines Baumes mit sehr feinen Ästen und kleinen Blättern. Der Wind streift durch die Äste, Zweige und Blätter, und diese tanzen im Wind und erfreuen sich an seiner Berührung, ebenso wie der Wind sich am Tanz der Blätter freut. Nur dass wir, wenn wir miteinander kommunizieren, einander vollständig durchdringen.“ (aus Safi Nadyaye: Intimität, Geheimnis des Glücks)

„Die Freiheit geht nicht gegen die Bindung. Im Gegenteil: Sie beinhaltet die Zustimmung zur Bindung. Sie ist auch nicht Unabhängigkeit, sondern hat die Anerkennung der wechselseitigen Abhängigkeit, die Anerkennung unserer Verflochtenheit zum Inhalt. Man kann sie auch nicht direkt anstreben, denn wenn ich die Freiheit suche, will ich der Bindung entfliehen. Diese Freiheit findet sich im Innern des Lebens. Im Innern der Liebe, auch im Innern der Bindung (denn Leben ist immer auch Bindung). „ (aus Wilfried Nelles: In guten wie in schlechten Zeiten).


 „Liebe geben … heißt [nicht], es dem anderen recht zu machen. Liebe geben heißt, den eigenen inneren Impulsen und dem eigenen Herzen zu vertrauen und dann dem Partner, der empfängt, die Freiheit zu lassen alles zu fühlen, was er oder sie dabei fühlt. „(aus: Saleem Riek,: Leben, Lieben und Nicht-Wissen).


„Unsere Sehnsucht öffnet uns für die frischen Farben des Lebens.“ (Saleem Riek).

„Die Schönheit der Sexualität liegt nicht in ihr, sondern in uns. … Wir alle entwickeln – in unterschiedlichem Maße – eine innere Schönheit. Sexualität wird erst dann schön, wenn wir diese innere Schönheit in sie hineintragen. „(David Schnarch; Psychologie sexueller Leidenschaft)

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