Diese Liste enthält Bücher, die mich zu verschiedenen Themen besonders
bereichert haben. Sie ist also sehr persönlich geprägt und erhebt keinen
Anspruch auf einen Überblick. Die persönliche Prägung als langsamer Leser
hat auch zur Folge, dass hier überwiegend relativ dünne und prägnante
Titel aufgeführt sind. Viel Spaßt beim Stöbern und beim Lesen!
Wenn Sie auf die verlinkten Titel klicken, können Sie das jeweilige
Buch direkt bestellen. Dann verdiene ich eine kleine Provision. Aber
vielleicht haben Sie ja auch Lust, Ihre lokale Buchhandlung zu unterstützen?
Bryson geht sehr intensiv darauf ein, wie Selbstliebe die Grundlage
der Beziehung zu anderen ist. Besonders hilfreich für alle, die ihr
Augenmerk mehr auf die Bedürfnisse der Anderen legen und sich selbst
dabei vergessen.
An diesem Interviewbuch gefällt mir vor allem die Alltagsnähe. Mehr
als in den anderen Büchern kommt auch der Humor und die Schlagfertigkeit
des Autors zum Tragen. Ein Buch, das wunderbar geeignet ist für
Menschen, die einen leichten Einstieg in das Thema suchen.
In diesem Standardwerk untersucht Riane Eisler den Wechsel vom
Partnerschaftsparadigma zum Herrschaftsparadigma in der
Menschheitsgeschichte und belegt, dass Krieg nicht in unseren Genen,
sondern in unserer Geschichte liegt.
Der Klassiker zur Verhandlungsführung ist immer noch eine wertvolle
Grundlage für alle, die konstruktive Gespräche und Verhandlungen führen
wollen.
Gilligan, J.: Preventing Violence.
Ein spannendes Buch über die Ursachen von Gewalt. Ich habe eine Rezension
und Zusammenfassung auf deutsch geschrieben, die Sie hier
lesen können. Eine ausführliche
englische Zusammenfassung können Sie online hier
lesen. Das Buch ist leider nicht mehr im Handel, es gibt aber
andere Bücher des Autors.
Durchdrungen von tiefer Menschlichkeit ist dies ein wirklich praktisches
Handbuch, wie mit Konflikten im Berufsleben umgegangen werden kann. Das
Buch wendet sich dabei v.a. an Klärungshelfer.
William Ury ist Co-Autor des Harvard-Konzeptes und Anthropologe. Er
macht hier sehr anschaulich, dass Kriege wohl nicht in der Natur des
Menschen verankert sind, sondern ein Ergebnis der letzten 3.000 Jahre
Menschheitsgeschichte. Immer wieder zeigt er auch an Beispielen auf,
wie Konfliktlösung in anderen Kulturen stattfindet. Ein Buch, das
mich sehr bereichert hat.
Portraits von Menschen, die ihren Weg gehen. Ulrich Beck, einer der
führenden Soziologen Deutschlands liefert als Hintergrund seine
Sichtweise der Risiken und Chancen der Individualisierung. In der
Kombination von Fotos, Portraits und wissenschaftlichem Hintergrund macht
das Buch wirklich Spaß und liefert viele Denkanstösse zur Veränderung
unserer Gesellschaft und der eigenen Erwerbsbiographie.
Der Philosoph Martin Buber schreibt in seiner atemberaubenden Sprache
über Begegnung, Schicksal, Bestimmung, Freiheit. Nicht ganz einfach zu
lesen, aber für mich immer noch mit das Beste was zu diesem Thema geschrieben
wurde. Durchhalten lohnt sich.
In diesem Vortrag weist Buber darauf hin, dass jede Veränderung nur
in uns selbst beginnen kann. Diese eigene Veränderung ist der
archimedische Punkt, von dem aus sich die Veränderung der Welt
vollzieht. Die Veränderung beginnt aber nur in uns, sie endet nicht
dort, sonst wird sie zu leerer Selbstbezogenheit. Die eigene Veränderung
meint immer auch die Welt und den eigenen Beitrag zur Welt. Und dieser
Beitrag ist dort zu leisten wo man steht, am eigenen Ort und nicht dort
wo andere wirken.
Der bekannte Philosoph schildert "autobiographisch" seine Begegnung
mit einem Weisen, der ihm die Geheimnisse verrät, wie man im Leben
bekommt, was man braucht.
Wunderbar einfach beschreibt Coelho in diesem Roman die Geschichte eines
jungen Mannes, der sich auf den Weg macht, seinen Traum zu verwirklichen
und dabei den Mut hat, auf die Zeichen, die ihm begegnen zu achten.
Das Buch vermittelt auf ungewöhnliche Art und Weise die
"Geheimnisse" auf dem Weg zur eigenen Berufung. Dabei fließen viele
Jahre der Arbeit mit Menschen mit ungewöhnlichen und gewöhnlichen
Berufswegen ein.
Heilig, K. H.: La casa delle favole. Das Haus der Märchen. Osnabrück.
Das Buch zum Film über ein irdisches Paradies: Walter Bartlomés
Felsengarten in der Schweiz. Ein wunderschöner Film, der einfühlsam
einen Mann vorstellt, der sich seinen Lebenstraum verwirklicht hat und
dabei seine eigene Weisheit entwickelt hat. Den Film zeige ich häufig
auch in meinen Kursen. Buch und Film gibt`s bei http://www.heilig-film.de/
Trotz des etwas reißerischen Titels, ein Erfolgsbuch, das zu lesen sich
lohnt. Die Autorin bezieht mit heiterer Selbstironie Stellung gegen die
plumpe Masche vieler Erfolgsbücher. In verschiedenen Lektionen wartet sie
immer wieder mit ungewöhnlichen Sichtweisen und konkreten Tipps auf.
Hans Jecklin hat jahrelang eines der größten Musikhäuser der Schweiz
geleitet und dabei versucht, Ideen von Gemeinschaft echter
Selbstbewußtseinsstärkung ins Unternehmen einzuführen. Eine interessante
und ehrliche Autobiographie (auch wenn ich den Begriff vom integralen
Bewusstsein nicht leiden kann).
Nicht nur für Berater. Alan Weiss räumt mit vielen Mythen auf und bietet
wertvolle Tipps gerade für den Aufbau eines erfolgreichen
Ein-Mann-Unternehmens. "Ihre Beraterpraxis ist ein Mittel zu einem
Zweck. Letztlich geht es darum, den Unterhalt für die Lieben zu sichern,
sich am Leben zu erfreuen, den Beitrag zur Gesellschaft zu maximieren und
sich die Ziele und Träume zu erfüllen" (S. 12).
Liedloff berichtet von Ihrer Zeit mit den Yequana-Indianern, bei
denen das "Recht auf Glück" zum Normalzustand zu gehören scheint. An
vielen Beispielen werden die fundamentalen Unterschiede zu unserer
Gesellschaft und zu der Art wie Kinder aufwachsen deutlich.
Ein Film über ein Tanzprojekt mit Schülern an
verschiedenen Berliner Schulen gemeinsam mit den Berliner
Philharmonikern, das mittlerweile schon viele Nachahmer gefunden hat.
Das Buch überträgt die Prinzipien der GFK auf Schulen und enthält
viele sehr praktische Hinweise, wie Schulen so verändert werden können,
dass sie das Leben von SchülerInnen, LeherInnen, Eltern bereichern.
Den Versuch Zukunftswerkstatt und Szenariotechnik zu verbinden, finde ich
sehr reizvoll, die Umsetzung im Rahmen des Buches überzeugt mich
allerdings nur teilweise.
Der Klassiker vom "Erfinder" der Zukunftswerkstätten.
Methodisch sicherlich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Zeigt aber sehr
schön die Möglichkeiten und die Intention.
Eines wirklich inspirierendes und unkonventionelles Buch. Es sei
allen empfohlen, die sich in ihrem Leben nicht völlig frei fühlen, egal
ob sie glauben, süchtig zu sein oder nicht. Geurtz untersucht auf sehr
eindrückliche Weise unseren negativen Glauben über uns selbst.
Nelles beschreibt hier verschiedene Stufen der Bewusstseinevolution
auf eine Art, die mich als alten "Stufenmuffel" begeistert hat. Auch die
Abhandlung über verschiedene Ansätze in der Therapie fand ich spannend