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Das Konzept von Führung hat sich in den vergangenen Jahren stark
verändert. Es wird deutlich, dass mit klassischer autoritärer Führung
nur noch in einfach strukturierten Bereichen Erfolge zu verzeichnen sind.
Zudem hat sich in Führungskreisen herumgesprochen, dass man für einen
solchen Stil einen extrem hohen Preis zahlt.
Aber die Alternative zur autoritären Führung ist nicht keine
Führung. Es ist eine konstruktive und kooperative Führung. In Zeiten, in
denen Teamarbeit und Selbstorganisation immer weiter zur Entfaltung
kommen, werden an die Persönlichkeit einer Führungskraft neue
Anforderungen gestellt. Gesucht ist nicht mehr der allwissende, allein
entscheidende Übermensch. Gefragt ist der Ermöglicher (und Gott sein
Dank zunehmend auch die Ermöglicherin), der die vorhandenen Stärken
optimal zur Entfaltung bringt, der Spielräume schafft, Vertrauen
aufbringt. Gefragt ist aber auch die Klarheit, die vorhandenen Grenzen
deutlich aufzuzeigen und das Einhalten von Vereinbarungen einzufordern.
Und nicht zuletzt braucht es Menschen, die inspiriert sind und andere
inspirieren und motivieren können. Menschen, die über den Tellerrand von
Einzelinteressen hinaussehen können und das Ganze im Blick behalten.
Menschen, die sowohl gegenüber Mitarbeitern als auch gegenüber
Vorgesetzten als Vermittler und Wahrer der legitimen Interessen aller
Beteiligten auftreten können.
Bei all dem haben wir es mit Menschen zu tun, die Fehler machen. Menschen, die nicht perfekt sind. Ziel meiner Führungstrainings
und Coachings ist es nicht, perfekte Menschen "hervorzubringen".
Ziel ist es die Führungskräfte in Ihrer Eigenheit (Authentizität) zu
stärken und sie in Ihrer Persönlichkeit und Ihrem
Kommunikationsverhalten so zu unterstützen, dass sie auch in schwierigen
und neuen Situationen stimmig reagieren können. Führungskräfte, die
erkennen, das ein konstruktiver Umgang mit Fehlern ein wesentlicher
Schlüssel zum Erfolg ist.
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