Unterstützungscommunity für die Welt von der unser Herz weiß

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Unterstützungscommunity

Anker
In den besonderen Zeiten von Corona biete ich eine kleine Gruppe an. Diese Unterstützungscommunity ist für dich gedacht, wenn du diese Zeit nutzen willst, um näher zu dir und deinem Potential zu kommen

  • du bewusst fühlen und reflektieren willst, was in dir und um dich herum passiert
  • du einen Anker des Innehaltens suchst in Zeiten der Informationsüberflutung einerseits und räumlicher Distanzierung andererseits
  • du spürst, dass es Zeit ist, dich auf die Welt auszurichten, von der dein Herz weiß, dass sie möglich ist
  • du gezielte Inspiration und Stärkung zu all dem in einer warmen unterstützenden Gemeinschaft suchst

Was genau dort passiert, hängt sicher auch von den Menschen ab, die dabei sein werden. Folgende Elemente schweben mir vor:

  1. Kurze Mails mit Inspirationen und Impulsen, auch poetischer und musikalischer Art
  2. gelegentliche Zoomcalls für Austausch und Vertiefung
  3. eine kleine Emailgruppe für Austausch untereinander. Wenn du dabei sein möchtest, schreibe eine Email an herzenswelt-subscribe@yahoogroups.de

Das Ganze ist kostenlos. Wer Freude daran hat, mich zu unterstützen in Zeiten ohne Einkommen ist herzlich eingeladen.

Wenn du dich angesprochen fühlst, dann klicke hier und trage deine Email-Adresse ein.

Du erhältst dann automatisch die weiteren Informationen.

Im Folgenden findest du noch die Inhalte, der bisherigen Mails chronologisch geordnet


4. Mai 2020

CSU Minister fordert Abkehr vom Kapitalismus / Plakataktion zu einer anderen Welt

Liebe Leute,

heute wird es wieder politischer. „Der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus der letzten 30 Jahren muss aufhören“. Das sagt nicht ein Vertreter der Linken. Das Zitat ist von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller von der CSU aus einem Interview der Rheinischen Post. Mehr dazu findest du am Ende der Mail oder z. B. unter https://www.presseportal.de/pm/30621/4586441. Ich finde es wichtig und bemerkenswert, dass sich auch aus Regierungskreisen und konservativen Parteien immer wieder Stimmen melden, die erkannt haben, dass wir mit unserer Art des Kapitalismus an die Wand fahren und es klare Alternativen dazu braucht. Nach zwei Studien der Bertelsmannstiftung aus den Jahren 2010 und 2012 wünschen sich 88% der Deutschen eine neue Wirtschaftsordnung. Es gibt also viele Menschen, die mit dem jetzigen System nicht zufrieden sind. Trotzdem taucht es in der öffentlichen Debatte nach meiner Ansicht wenig auf. Das ist meiner Ansicht nach ein Teil der Trance, in der wir leben. Ein anderer Grund mag sein, dass uns das jetzige System als alternativlos erscheint. Eine für mich sehr überzeugendes Modell hat Christian Felber mit der Gemeinwohlökonomie angestoßen. Ich finde, es lohnt sich, sich damit zu befassen. Das geht z. B. mit diesem Vortrag auf Youtube oder auf der Webseite https://deutschland.ecogood.org/de/

So viel dazu. Hinweisen möchte ich noch auf eine schöne Aktion des ILA-Kollektivs. Die haben Plakate gestaltet nach folgendem Schema

# In Zeiten von Corona … werden in Portugal alle Asylsuchenden in die Krankenversicherung aufgenommen, können Grundsicherung beantragen und eine Arbeit suchen.
WAS WÄRE WENN alle Menschen IMMER Zugang zu guter Gesundheitsversorgung, finanzieller Grundsicherung und selbstbestimmter Arbeit hätten?

Mehr könnt ihr euch ansehen und sehr gern weitergeben unter https://t1p.de/ila-corona.

Gerade sind sie dabei, Aufkleber mit diesen Motiven drucken zu lassen und freuen sich noch über Finanzierungshilfen. Ich habe angefragt nach Postkarten und Finanzierungshilfe angeboten. Wer sich beteiligen und / oder Postkarten und Aufkleber haben möchte, kann mir eine Email schreiben oder direkt Geld auf mein Konto überweisen (Paypal: info@visionenundwege.de oder DE18430609674089258400 mit dem Stichwort „Coronapostkarten“). Ich werde das Geld zusammen mit meinem Beitrag weiterleiten und mich melden, wenn mehr klar ist, wie man an die Postkarten und Aufkleber kommt.

So, das war’s. Jetzt kommt noch die Pressemitteilung zu oben. Ihr könnt die Email gern weiterleiten. Unten ist ein Hinweis zum Abonnieren. Außerdem auch noch ein Hinweis zur Telegramgruppe und der Emailgruppe, in der ich regelmäßiger etwas poste und es Austausch gibt.

Lasst es euch gut gehen
Gerhard

 

26. April 2020

Liebe Leute,

heute sende ich euch ein Gedicht, das Anne mir geschickt hat. Es drückt sehr schön einen Teil dessen aus, worum es mir geht beim Weg zu mehr Aktivität in der Welt (deutsch unten).

The clearing
Do not try to save
the whole world
or do anything grandiose.
Instead, create
a clearing
in the dense forest
of your life
and wait there
patiently,
until the song
that is your life
falls into your own cupped hands
and you recognize and greet it.
Only then will you know
how to give yourself
to this world
so worth of rescue.
(Martha Postlethwaite)

Die Lichtung

Versuche nicht, der ganzen Welt zu dienen
oder etwas Grandioses zu tun.
Lege stattdessen eine Lichtung im dichten Wald deines Lebens an
und warte dort geduldig
Bis das Lied, das allein du singen kannst
in deine offenen Hände fällt
und du es erkennst und begrüßt.
Erst dann wirst du wissen
wie du dich selbst geben kannst an die Welt
deren Rettung so lohnt.
(Martha Postlethwaite; Übersetzung Gerhard Rothhaupt)

Und zum Schluss: ich habe eine Emailgruppe eingerichtet, damit dieser Dialog nicht nur in eine Richtung gehen muss. Wenn du also an einem gegenseitigen Austausch interessiert bist, dann sende eine Email an
herzenswelt-subscribe@yahoogroups.de.
Wenn du in die Gruppe aufgenommen bist, kannst du Mails an alle Mitglieder dieser neuen Emailgruppe schreiben (nicht automatisch an alle, die diese Email erhalten). Wenn du kein Interesse daran hast, dann brauchst du nichts zu tun. Du bekommst weiter in unregelmäßigen Abständen von mir Inspirationsmails und Einladungen zu Zoommeetings und keine weiteren Emails von anderen Menschen.

Hab einen wunderschönen Tag
Gerhard

Ach ja, die Telegramgruppe existiert. Wenn du dabei sein willst, schreib mir deine Handynummer. Du erhältst dann weitere Auskünfte und Hinweise.

 

21. April 2020

Guten Morgen du lieber Mensch,

die Welt, in der ich leben möchte, baut auf Liebe auf. Klingt vielleicht ein bisschen abgenutzt, doch für mich stimmt es von Tag zu Tag mehr. Nicht auf Konkurrenz oder Profit oder Kampf, sondern auf Liebe ist diese Welt aufgebaut. Und das beginnt immer und immer wieder mit Selbstliebe. Dazu mag ich dir heute ein Lied von Alin Coen schicken „Du bist so schön“. Wenn du magst, nimm dir eine kleine Auszeitvon ein paar Minuten ohne weitere Aktivität, um dieses Lied zu hören. Die Einladung dabei: Hör das Lied so wie als wenn du es dir selbst singen würdest, als dein eigener inniger innerer Liebhaber, deine Liebhaberin. Sieh dich selbst mit diesem durch und durch liebevollen Blick, der für mich in diesem Lied so spürbar . Ich habe mir das seit einiger Zeit zur Freude gemacht, Liebeslieder immer mal als Liebeslieder von mir an mich zu hören und es tut mir immer wieder enorm gut.
Schließlich ist es ja auch wahr: Du bist so schön! Egal wie nah du an den scheinbaren Normen bist oder wie weit entfernt. Und natürlich geht es nicht (nur) um äußere Schönheit, sondern dein und mein ganzes Wesen.
Und Tara Brach sagt: Liebe dich selbst gesund (love yourself into healing). Und von da aus geht es weiter zu den Menschen um uns und schließlich zu ganzen Welt. Die Welt gesund lieben. Ganz praktisch, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug. Mit so viel Selbstliebe, dass wir uns nicht überfordern oder uns unnötig verstecken und klein machen. Viel Freude dabei!

Hab einen wunderschönen Tag
Gerhard

 

 

17. April 2020

Liebe Leute,
jetzt habe ich mich schon einige Tage nicht gemeldet. Ich habe mir Zeit genommen, wirklich in mich zu lauschen, zu erspüren, was mein Herz wirklich will in dieser Zeit. Das ist gar nicht so einfach finde ich. Zumal in mir der starke Drang ist, aktiv zu werden, mitzugestalten, wirksam zu sein für die Welt von der mein Herz weiß, dass sie möglich ist. So habe ich mich auch mit vielen Initiativen etc. befasst. Und mir ist klar geworden, dass ich genau diese Spannung in diese Gruppe einbringen will. Wie geht es, innezuhalten und das Herz immer weiter zu öffnen oder offen zu halten und gleichzeitig auch im Außen präsent zu sein, sich einzumischen, ganz praktisch zu gestalten. Das mag ich mit euch erforschen und dazu in den nächsten Tagen dann auch mehr schreiben und auch wieder zu einem Zoom-Treffen einladen.
Heute möchte ich euch als Einladung zum Herzöffnen ein Lied ans Herz legen: „Lass sie rein“ von Stoppok (danke Silvia für den Tipp). Eigentlich geschrieben in Zeiten der Flüchtlings“krise“ (schon wieder dieses Wort mit dem einseitigen Fokus auf das „Problem“). Ich höre es gern als Bitte „Lass sie in dein Herz rein“. Wohlgemerkt als liebevolle Bitte und Einladung mit klarem Respekt vor dem, wo du stehst, nicht als Forderung. Und vergiss nicht, dich in dein Herz zu lassen mit allen deiner Wundervolligkeit und deiner Begrenztheit. Und falls du in der letzten Zeit nicht getanzt hast: Dann ist jetzt eine Gelegenheit ;).
Außerdem möchte ich uns eine Telegramgruppe anbieten für alle, die gern kurz- oder längerfristig einen Empathiepartner suchen – also sowohl für kurzfristige Anfragen zu Notfallempathie als auch für längerfristige Empathiepartnerschaften. Wenn du dabei sein möchtest, schick mir einfach deine Handynummer. Dann nehm ich dich auf. In den nächsten Tagen schreib ich dann noch mehr dazu.
Schreib mir gern, wenn es Impulse gibt. Dann kann ich die in Zukunft auch hier mit aufnehmen.
Herzensgrüße
Gerhard

 

 

 

 

4. April 2020

Mal wieder zählt Vivian Dittmar zu meinen zentralen Inspirationsquellen. Ich mag ihre Klarheit, Wärme und die Kombination aus persönlicher Tiefe und Ausrichtung auf gesellschaftlichen Wandel. Ich kann nur jedem ihr Gespräch mit Christian Felber (dem Erfinder der Gemeinwohlökonomie) ans Herz legen.
Im Artikel „Zwei Krisen – acht Parallelen“ zieht sie Parallelen zwischen der Coronakrise und der Klimakrise.

Außerdem stellt sie auch eine Meditation „Von der Panik in die Angstkraft“ zur Verfügung.

Ganz konkret wird es im Online-Entladungsraum, den ihr Team anbietet. Dort findest du einen gut gehaltenen Raum, um in deine Gefühle einzutauchen.

Außerdem hat Charles Eisenstein einen wunderbaren Essay zur aktuellen Situation geschrieben – derzeit leider nur auf englisch und französich (deutsche Übersetzung ist angekündigt).

Und dann noch der Aufruf zum globalen Waffenstillstand von Antonio Guiterrez, dem Generalsekretär der vereinten Nationen.

Und schließlich noch der Hinweis auf meine Artikel zur Situation:

Zu guter Letzt möchte ich noch einen Halbtages-Onlineretreat mit Tara Brach und Jack Kornfield (auf englisch) empfehlen. Mir hat diese Zeit sehr geholfen, tiefer bei mir anzukommen und mein Herz weiter zu öffnen.

Es gibt wirklich viel Inspirierendes zur Zeit. Und gleichzeitg natürlich auch enorm viel Leid. Ich lade dich hier am Ende dieses Newsletters ein, einen kleinen Moment innezuhalten und dir unseres enormen Potentials und unserer enormen Begrenztheit als Menschen gewahr zu werden.

Lasst uns gemeinsam die Welt gestalten, in der wir wirklich leben wollen – jedE an ihrem Platz

Von Herzen
Gerhard

geschrieben am 12. Mai 2020 von Gerhard Rothhaupt

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