Über mich

Persönliches und Formales

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Gerhard RothhauptPersönliches

Mein Leben lässt sich vielleicht am besten als ein intensiver Suchprozess beschreiben. Es ist geprägt von sozialem Engagement auf verschiedenen Gebieten. Ich wollte von Jugend an meinen Beitrag leisten zu der Welt, von der mein Herz wusste, dass sie möglich ist. Zunächst im Jugendzentrum im Ort, dann als Biologe und beim Aufbau eines Zentrums für Naturschutz an der Uni Göttingen. Ein Mobbing an der Arbeit war der Anlass, mich erneut auf die Suche zu machen, diesmal nach Möglichkeiten, anders miteinander zu leben und zu arbeiten. Diese führt mich dann über mehrere Schritte zur Gewaltfreien Kommunikation, die seit 2000 die Grundlage meiner Arbeit ist. Mein Fokus wanderte im Laufe der Jahre immer mehr vom Außen nach Innen, vom „Kampf gegen“ und dem „Mach kaputt was dich kaputt macht“ zum Aufbau von Kooperationen und Verständigung.

In der Gewaltfreien Kommunikation habe ich einen Weg gefunden, wie das Außen und Innen zusammen geht. GFK ist einerseits ein Weg zu immer mehr Bewusstheit und Wachheit. Gleichzeitig hat sie die Verbundenheit unseres menschlichen Seins im Blick und liefert ganz konkretes Handwerkszeug, um Beziehungen und Gesellschaft vom Kampf gegeneinander zum Miteinander zu wandeln.

Und so ist es auch in meiner Arbeit: Ich habe Freude daran, Menschen darin zu unterstützen (noch) lebendiger zu werden und ihr Leben voll und ganz auf ihre ganz eigene Art zu leben. Es reizt mich, nach Wegen zu suchen, dort wo scheinbar keine sind, es reizt mich, Pfade zu finden in neue Welten und es reizt mich, Menschen auf diesen Wegen und Pfaden zu begleiten.Gleichzeitig spielt für mich das Miteinander eine große Rolle. Menschliche Entwicklung findet für mich ganz zentral in Beziehung statt, im Miteinander der Familie, der Partnerschaft, der Arbeit …. Damit ist schon schon mein zweiter Schwerpunkt genannt: Ich möchte mit meiner Arbeit zum Entstehen von Lebensbereicherungsgemeinschaften beitragen.
Unter Lebensbereicherungsgemeinschaften verstehe ich Zusammenhänge, in denen Menschen auf eine Weise miteinander umgehen, die das Leben reicher, leichter, bunter macht – Zusammenhänge, in denen aus eins und eins drei wird und dadurch etwas möglich wird, was der Einzelne nicht schaffen kann. Das gilt gleichermaßen für Partnerschaften, Familien, Gemeinschaften und Organisationen.

Im Jahre 2012 erlitt meine damalige Frau einen schweren Schlaganfall und ist in der Folge stark eingeschränkt. Die Begegnung mit der Unplanbarkeit unseres Schicksals, die Begleitung, die Fragen nach dem Sinn, haben mir so manchen Zahn meiner Allmachtphantasien gezogen, mich bescheidener, demütiger werden lassen. Ich habe mich auf den Weg gemacht von meinem Podest als Trainer herunterzusteigen und mehr Augenhöhe und gemeinsames Gestalten zu suchen. Im Kern steht immer stärker eine spirituelle Suche, die ganz neue Anforderungen an mich stellt: Nicht mehr meine Fähigkeit zu planen, zu führen, zu wissen ist gefragt, sondern lauschen, folgen, Hingabe. Starke Worte, die sich erst langsam mit meiner ganz eigenen Bedeutung und Erfahrung füllen, die ich mich aber doch getraue hier auszusprechen. Interessanterweise erlebe ich auch auf diesem Weg die Gewaltfreie Kommunikation immer wieder als die praktische Umsetzung meiner Erfahrungen, GFK als praktischen, auch spirituellen Weg.

Sehr am Herzen liegt mir die Einbindung meiner Arbeit in Teams und Netzwerke. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet mich seit 2005 mit Kirsten Kristensen aus Dänemark, viel zusammengearbeitet habe ich auch mit Sabine Mariss. Weitere Kooperationen bestehen zu verschiedenen TrainerInnen. Ferner bin ich eingebunden in das Göttinger Netzwerk für Gewaltfreie Kommunikation, einen regionalen Trainerzusammenhang Göttingen-Kassel, bin Mitorganisator eines jährlichen deutschsprachigweiten Trainertreffens und als CNVC-zertifizierter Trainer Teil des größten weltweiten Netzwerk der GFK-Trainer. Regelmäßige persönliche intensive Fortbildung sind für mich eine Grundlage der kontinuierlichen Weiterentwicklung meiner Arbeit und Person.

Soviel an Persönlichem soll erst mal genügen. Für diejenigen, die noch mehr über mich wissen wollen, habe ich eine Zitatesammlung ins Netz gestellt. Die Auswahl sagt vielleicht mehr über mich aus, als so mancher weitere Satz von mir.

 

Für diejenigen, denen das bisher zu schwammig war, gibt es jetzt noch handfeste Informationen zu meiner Person. Außerdem können Sie einen Blick auf meine Referenzen werfen.

 

Dr. Gerhard Rothhaupt – Zu meinem beruflichen Werdegang

Ich habe Biologie in Würzburg und Göttingen studiert und 1997 promoviert. Von 1990 bis 1997 war ich schwerpunktmäßig am Aufbau des Zentrums für Naturschutz an der Universität Göttingen beteiligt. 1998/99 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Göttingen.

Parallel dazu Fortbildung in den Bereichen Kommunikation, Planung, Moderation. Seit 1997 bin ich als freier Moderator, Trainer und Berater in meiner eigenen Firma tätig.

Seit 2000 habe ich viele Hundert Seminare zur Gewaltfreien Kommunikation „gegeben“, mehrere Hundert Coachings und Konfliktbegleitungen, über 20 Jahresausbildungen, 10 Fortgeschrittenen-Jahrestrainings, Train-the-Trainer-Programme und viele mehr.

 

Übersicht über wichtige Qualifikationen

  • Zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation des Centers for Nonviolent Communication (USA) seit 2005.
  • Moderationsausbildung u. a. bei Prof. Dr. Walter Girschner (Schwerpunkt Zukunfts- und Planungswerkstätten)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Naturschutz und an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen
  • Lehrveranstaltungen zum Thema Planung und Organisationsentwicklung mit Prof. Dr. Girschner
  • Ausbildung zum Spielleiter Szenisches Spiel bei Dr. Ingo Scheller
  • NLP – Ausbildung (Practitioner) bei Rosi Gerden und Dr. Peter Kraft
  • kollegiale Supervision / Lehrersupervision bei Dr. Ulli Thiel
  • seit 1996 Stimm- und Gesangsausbildung bei Sabine Mariß
  • freie Erwachsenenbildung bei verschiedenen Trägern seit 1990
  • Teilnahme an verschiedenen Visionsworkshops in Deutschland und der Schweiz
  • umfangreiche Vortragstätigkeit
  • Mitarbeit bei verschiedenen Zeitungen und Zeitungsprojekten
  • Veröffentlichung diverser Fachartikel in deutscher und englischer Sprache

 

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