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Moderation bedeutet für mich, einen Rahmen zu schaffen, in dem die Potentiale der Gruppe optimal zur Entfaltung kommen. Die eingesetzten Methoden können dabei sehr unterschiedlich sein und reichen von klassischer Kärtchenmethode bis hin zu sehr offener Prozessbegleitung. Ich verstehe mich dabei als allparteilicher Begleiter und Ermöglicher (Faciliator). Die von mir entwickelte methodische Gestaltung soll vorhandene produktivitätshemmende Muster aufbrechen und eine synergetische Zusammenarbeit ermöglichen. Dies heißt für mich auch, dass ich nicht zum Sklaven einer Methode werde, sondern flexibel auf das eingehe, was in der Gruppe gerade angesagt ist.

 

Der äußere Rahmen wird dabei in Abstimmung mit dem Auftraggeber und den Zielen der Veranstaltung gewählt. Dabei beteilige ich mich auch an der Herausarbeitung klarer Ziele. Häufig setze ich Zukunftswerkstätten und Open Space in verschiedenen Varianten ein.

Während es im Open Space darauf ankommt die Selbstorganisationskräfte der Gruppe zuzulassen, erfordert eine Zukunftswerkstatt oder ein Workshop eine andere Vorgehensweise. Zu einer Moderation gehören für mich in diesen Fällen dazu:

  • Gleichberechtigte Einbeziehung aller TeilnehmerInnen
  • Abwechslungsreiche Methodik (Kartenfragen, Punktfragen, Kleingruppenarbeit)
  • Herstellung eines Schutzraumes, in dem es möglich wird, sich trotz Hierarchieunterschieden oder gegenseitiger Vorbehalte zu äußern
  • Kreativitätsfördernde, spielerische und reflexive Elemente, um nicht bei den Standardlösungen stehen zu bleiben
  • konsequente Visualisierung
  • Ergebnissicherung und Zielorientierung

Die genaue Ausgestaltung der Moderation erfolgt in enger Absprache mit dem Veranstalter. Jede Moderation erfordert ein anders Vorgehen

Beispiele

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Im Zeitalter des Wissens stellt sich die Frage, wer in einem Konflikt gewinnt, immer seltener. Es geht viel mehr darum, ob beide gewinnen oder beide verlieren.

nach William Ury (verändert) in: The Third Side

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